Faschingsball 30.01.2016

joomplu:8298Der TV Hartenrod läutete auch in diesem Jahr wieder die Faschingssaison im Hinterland ein. Moderator Gerd Kaiser begrüßte die Zuschauer, zusammen mit Kathrin Müller, ganz untypisch „Ohne Worte“, aber superlustig.

Nach dem Einmarsch aller Aktiven zeigten die Gardetänzerinnen Ihr Können.

Oliver Hinterlang erzählte als „Bestatter“ von den Problemen seines Berufsstands. So macht ihm u.a. die fehlende Stammkundschaft zu schaffen.

„Sei frei und frech und wunderbar“ hat Astrid Lindgren gesagt. Ihrer wohl berühmtesten Figur, Pippi Langstrumpf, wurde ein ebenso berühmtes Lied gewidmet. Zu „Hej Pippi Langstrumpf“ wirbelten gleich mehrere Pippi Langstrumpfs über die Bühne .Sogar Herrn Nilsson und die Villa Kunterbunt hatten sie mitgebracht. Astrid Lindgren hätte der Tanz sicher gefallen, denn er war einfach frech und wunderbar.

Die Leichtathleten waren in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und überzeugten mit ihrem Debut-Auftritt auf ganzer Linie. Aschenputtel wurde von Ihnen so witzig, neu und überraschend inszeniert, dass selbst die Zuschauer, denen die Grundidee der „Standup-Nummer“ nicht unbekannt war, aus dem Lachen nicht mehr heraus kamen. Die Rollen passten wie die „Faust auf´s Auge“ und Lukas Klingelhöfer als platt schwätzendes Aschenputtel war einfach zum totlachen.

Danach gab es eine Nummer, die den Faschingsball des Turnvereins definitiv von den anderen Veranstaltungen im Umkreis abhebt: Die Turner/innen zeigten auf Trampolin und Boden was sie drauf haben. Bei Schwarzlicht paarte sich Eleganz und Kraft zu einem Auftritt, der alle Anwesenden in seinen Bann zog.

Die Damengymnastikgruppe hatte einen Tanz zu „Die Fischerin vom Bodensee“ einstudiert und hatte als Verstärkung den weißen Schwan „Jonathan Lang“ engagiert. Dieser drehte elegant seine Pirouetten, während die Damen ruderten und das Netz auswarfen.

Ein weiterer Sketch „ohne Worte“ wurde von Kathrin Müller und Ulrike Simon aufgeführt. Ulrike Simon als fleischgewordenes Klischee der „ Frau vom Dorf“, die im Zug auf eine feine Dame trifft sorgte für Riesenlacher. Während sich die Dame schminkte, versuchte die „Landpomeranze“ es ihr nachmachen, allerdings auf ihre Art. So landete z.B. Nutella im Gesicht und ein Topf auf dem Kopf.

Auch das „Hartenröder Urgestein“ Rainer Simon stieg in die Bütt und lies das Jahr gewohnt bissig Revue passieren. Lacher auf Kosten der Endbacher Nachbarn sind dabei ebenso Pflicht wie einige Anekdoten über den befreundeten SV Rot-Weiß Hartenrod. Über die Holzhäuser, die in den letzten Jahren ein großes Thema in der Bütt waren, brachte er noch einen letzten Witz. Auch Bürgermeister Markus Schäfer bekam sein Fett weg. So wurde z.B. eine Parallele zwischen ihm und dem Phantom der Oper gezogen. „In aller Munde aber niemand bekommt ihn zu Gesicht“.

Kathrin Müller kam beim ersten Playback des Abends als norwegischer Schlagerstar Wenke Myhre auf die Bühne. Sie sang die Geschichte von „Max dem Regenwurm“ (verkörpert von Daniela Ruopp und Ulrike Simon), bevor sie ihren Riesenhit „ein knallrotes Gummiboot“ zum Besten gab. Das Publikum klatschte und sang begeistert mit.

Ein Höhepunkt des Abends folgte auf dem Fuße: Das Männerballett. 9 junge Männer zeigten einen super Tanz. Zu „Eye oft the tiger“ marschierten die Herren in Bademänteln ein und absolvierten auf der Bühne ein kurzes Boxtraining, bevor sie als Cheerleader tanzten. Wie Cheerleader es nun einmal tun wirbelten sie ihre Beine und Pompons und zeigten zum Abschluss sogar akrobatisches Geschick. Das Publikum forderte lautstark eine Zugabe. Die Männer kamen dem Wunsch natürlich nach und gaben noch einmal alles.

Die TGW-Gruppe unter Leitung von Martina Onderka hatte zum Minion-Banana-Song einen schwungvollen, mitreißenden Tanz einstudiert. Mächtig gepolstert hüpften sie über die Bühne und waren dabei herrlich überdreht. Vor allem Vanessa Kegel überzeugte mit ihrer fantastischen Mimik.

Zum Schluss kam „Mr.Playback“ Carsten Müller mit einem Medley von „Volks-Rock´n´Roller“ Andreas Gabalier. Nun hielt es auch die Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen. Mit der Polonaise durch die Halle endete der Programmteil.

Bei toller Musik von „The Rainbows“ tanzten die Besucher noch bis in die Nacht.

Danke an: Alle Helfer, vor allem das Faschings-Orga-Team, das tolle Publikum und Moderator Gerd Kaiser. Ein persönliches Dankeschön von der Verfasserin dieses Bericht geht mal wieder an die Damengymnastikgruppe: Ihr seid die Geilsten!

Bericht von: Bianca Stahl – Pressewartin TV 1912 e.V. Hartenrod

Fotos findet Ihr ab Dienstagabend (02.02.2016) in der Fotogalerie.

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