Männergymnastik Busfahrt 11.-13.05.2007 nach Dresden
„S´woar bewoaresch schie!“
Der bereits im letzten „Tonnschlappe“ angekündigte Wunsch, unseren
ehemaligen Turnkollegen Günter Maas in Dresden zu treffen, ist in Erfüllung
gegangen. Schon kurz nach unserer Ankunft am Freitag Mittag tauchte Günter mit
seiner Frau auf. Die Freude über das Wiedersehen war natürlich groß.
Wir
hatten zu dieser Reise im „Tonnschlappe“ eingeladen und auch persönlich geworben,
so dass wir mit 47 Teilnehmern am Freitag früh um 5 Uhr starten konnten. Gegen
12 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht, nachdem wir unterwegs bei trockenem
Wetter das selbst organisierte Frühstück zu uns genommen und über „Des
Quotschemousdeppe“ und andere Beiträge schon viel gelacht und Spaß miteinander
hatten. Bis zur um 14:30 Uhr beginnenden Stadtführung konnten wir uns schon
einen Eindruck von der barocken Pracht der Altstadt verschaffen.
Hier sticht besonders das Wahrzeichen Dresdens – die Frauenkirche- hervor, die zwei Jahre nach Wiedereröffnung immer noch ein beliebter Anziehungspunkt ist. Schwerpunkt der Stadtführung waren Zwinger, Theaterplatz mit Semperoper, Residenzschloss, Katholisch Hofkirche und Fürstenzug. Es ist beeindruckend zu sehen, wie das Stadtbild Dresdens sein einst so prächtiges, im Februar 1945 kriegszerstörtes Antlitz zurückgewonnen hat. Müde und mit vielen Eindrücken versehen fuhren wir am frühen Abend in unser Quartier, ein Hotel der Spitzenklasse, um die Zimmer in Beschlag zu nehmen und den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen.
Am Samstag stand ein Ausflug ins Elbsandsteingebirge auf dem Programm. Höhepunkt war der fantastische Blick über das Elbtal und die bizarre Felslandschaft der Sächsischen Schweiz von der 200 Meter über dem Elbwasserspiegel gelegenen Felskanzel in der sogenannten Bastei. Am Nachmittag war ein Besuch des Schlosses Pillnitz angesagt, wo uns Leichtigkeit und Blütenzauber umgaben. Bis zum Abendessen im Brauhaus Waldschlösschen hatten wir noch genügend Zeit, um auf eigene Faust die Altstadt Dresdens zu erkunden oder den Klängen der verschiedenen Bands, die im Rahmen des Dixielandfestivals an prominenten Plätzen auftraten, zu lauschen. Auch während des gemeinsamen Abends im Brauhaus wurden wir so unterhalten.
Am Sonntag Morgen hieß es, Abschied zu nehmen. Nach einem Abstecher zum Jagdschloss Moritzburg mit genügend Zeit für eigene Unternehmungen traten wir die Rückreise an.
Zum Abschluss hier noch einige Echos aus dem
Teilnehmerkreis:
„S´woar bewoaresch schie.“ „Mir hu viel gelacht. Wann mer doas all heun misse...!“ „Mir harre keen Krakeeler inner ois en s´hot keeher Stunk gemoicht.“ „Mir hu sich gout verstanne.“ „So e Foart misse mir werre mache.“
Mir win sich ohm Freidoog de 20. Juli en de Schiehette treaffe en ois die Belder vo de Foart ohgucke. Dozou loare mir Gymnastik-Menner alle en, däi metgefoarn wern!
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